Marktkommentar – Ausgabe September 2020

Liebe Mandantin und Mandant, liebe Investorin und Investor!

Wie gewohnt möchten wir Ihnen gerne auf diesem Wege unsere aktuelle Markteinschätzung zukommen lassen und Sie über die aktuellen Entwicklungen der jeweiligen nachhaltigen Vermögensverwaltungsstrategien informieren.

Makroökonomische Marktentwicklung:

Die amerikanische Notenbank Fed hat eine sprichwörtliche Zeitenwende eingeläutet. Vergangene Woche hat Jerome Powell, seines Zeichens Chef der Fed, einen Strategiewechsel der Geldpolitik verkündet. Nachdem man sich bisher der Geldwertstabilität sowie der Konjunktur gleichermaßen verpflichtet gefühlt hat, liegt der neue Fokus eindeutig auf der Stützung der Konjunktur. Die Ausrichtung der Geldpolitik an die Teuerung der Konsumentenpreise wird deutlich gelockert. Als Konsequenz daraus wird das Inflationsziel von 2 % ebenfalls aufgeweicht. Künftig werden kurz- und mittelfristige Ausschläge sowohl nach oben als auch nach unten akzeptiert. Lediglich als Durchschnittswert behält das Inflationsziel von 2 % weiter seine Gültigkeit. Damit steht fest: Die Nullzinspolitik wird nun auf einen längeren Zeitraum festgeschrieben. Erst in fünf Jahren will die Notenbank das neue Regelwerk wieder überprüfen. Für die Aktienmärkte dürfte dies weitreichende Konsequenzen mit sich bringen. Die Börsen lieben bekanntlich Unsicherheit am wenigsten. Die amerikanische Notenbank hat mit dieser Maßnahme die Transparenz ihrer Geldpolitik nachhaltig erhöht. Denn die Märkte wissen nun, dass die rekordniedrigen Zinsen auf längere Sicht Bestand haben werden. Insbesondere auch dann, wenn zusätzliche Kreditprogramme so viel Geld in den Umlauf bringen, dass ein Anstieg der Inflation unvermeidlich sein wird. Dass die Fed neue Kreditprogramme auflegen wird, dürfte als gesichert gelten und nur eine Frage der Zeit sein. In Anbetracht der ebenfalls rekordniedrigen Zinsen in Europa und einer kaum vorstellbaren Kehrtwende der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank in den nächsten Jahren, dürften die Aktienmärkte insgesamt und damit die Aktie als Anlageform weiter an Attraktivität gewinnen.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Offensiv:

Aktuell sind wir mit 66 % in Aktienfonds investiert. Die freie Liquidität beläuft sich derzeit auf 30 %. Eine kleine Position Rentenpapiere ist mit 4 % vertreten. Im Monat August wies die Strategie eine Rendite nach Kosten in Höhe von +3,17 % aus. Im laufenden Jahr beträgt die Rendite bis dato +1,52 % nach Kosten. Die Schwankungsbreite beträgt 10,85 %. Das Anlageportfolio konnte damit in einem weiteren Monat seine positive Entwicklung fortsetzen und die Verluste, bedingt durch die erheblichen Verwerfungen an den Börsen im Zuge der Corona-Pandemie, mittlerweile mehr als ausgleichen und in den positiven Renditebereich drehen. Veränderungen im Portfolio wurden im Monat August nicht vorgenommen. Wir halten an unserer Strategie des schrittweisen Abbaus der Liquiditätsquote weiter fest.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Ausgewogen:

Die ausgewogene Nachhaltigkeitsstrategie wies im Monat August ein Plus von 1,75 % nach Kosten aus. Damit beläuft sich das aktuelle Jahresergebnis bis dato auf +0,38 % nach Kosten. Wir sind derzeit 37 % in Aktien und 49 % in Rentenfonds investiert. Die Liquidität beläuft sich aktuell auf 14 %. Die Schwankungsbreite beträgt derzeit nahezu unverändert 7,11 %. Das Anlageportfolio konnte damit in einem weiteren Monat seine positive Entwicklung fortsetzen und die Verluste, bedingt durch die erheblichen Verwerfungen an den Börsen im Zuge der Corona-Pandemie, mittlerweile mehr als ausgleichen und in den positiven Renditebereich drehen. Veränderungen im Portfolio wurden im Monat August nicht vorgenommen. Wir halten an unserer Strategie des schrittweisen Abbaus der Liquiditätsquote weiter fest.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Defensiv:

Die defensive Nachhaltigkeitsstrategie verzeichnete im Monat August ein Plus von 1,25 % nach Kosten. Im Jahresverlauf ergibt sich eine Rendite bis dato von -1,60 % nach Kosten. Die Schwankungsbreite beträgt nahezu unverändert 5,38 %. Die Allokation setzt sich zusammen aus einer Aktienquote von 25 % und einer Rentenquote von 75 %. Das Anlageportfolio konnte damit in einem weiteren Monat seine positive Entwicklung fortsetzen und die Verluste, bedingt durch die erheblichen Verwerfungen an den Börsen im Zuge der Corona-Pandemie, weiter reduzieren. Veränderungen im Portfolio wurden im Monat August nicht vorgenommen. Wir werden weiterhin die maximal zulässige Aktienquote zur Erhöhung der Portfoliodynamik vollständig ausnutzen.

Nachhaltigkeit: Porträt eines Nachhaltigkeitsfonds

In unseren Vermögensverwaltungsstrategien ist der Fonds ERSTE WWF STOCK ENVIRON-MENT allokiert. Als Beispiel wollen wir Ihnen hier zeigen, weshalb dieser Fonds einen hohen Nachhaltigkeitsanspruch aufweist, sehr gute Ergebnisse erzielt und besser als vor der Coronakrise da steht.
Der ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT investiert weltweit vor allem in Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnologie. Der Investmentprozess des Fonds basiert auf fundamentaler Unternehmensanalyse. Die Titelauswahl erfolgt mit Fokus auf Unternehmen welche vor allem in den Bereichen Wasseraufbereitung und -versorgung, Recycling und Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energie, Energie-Effizienz und Mobilität tätig sind. Eine Absicherung von Fremdwährungsrisiken ist grundsätzlich nicht vorgesehen, jedoch möglich. Zwischen Erste Asset Management und WWF besteht seit Oktober 2006 eine Kooperation, in deren Rahmen das Fondsmanagement durch einen vom WWF initiierten Umweltbeirat unterstützt wird. Gleichzeitig spendet die Erste Asset Management einen Teil ihrer Verwaltungsgebühr des Fonds. Mit diesen Mitteln werden seitdem Wasser-, Klima- und Naturschutzprogramme des WWF unterstützt. Eine messbare positive Auswirkung (Impact) auf Umwelt beziehungsweise Gesellschaft steht bei der Investmententscheidung im Vordergrund.

Investitionsbereiche des Fonds:

Weitere Infos zu unseren nachhaltigen Vermögensverwaltungsstrategien finden Sie unter: www.mehrwert-finanzen.de/die-nachhaltige-vermoegensverwaltung

Ihr MehrWert Assetmanagement

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Marktkommentar – Ausgabe August 2020

Liebe Mandantin und Mandant, liebe Investorin und Investor! Wie gewohnt möchten wir Ihnen gerne auf diesem Wege unsere aktuelle Markteinschätzung zukommen lassen und Sie über die aktuellen Entwicklungen der jeweiligen nachhaltigen Vermögensverwaltungsstrategien informieren.

Makroökonomische Marktentwicklung

Bisher haben gemessen an der Marktkapitalisierung rund 30% der im breitgefassten amerikanischen S&P 500 vertretenen Unternehmen ihre Quartalsergebnisse vorgelegt. Davon haben 81% die Gewinnerwartungen übertroffen, was deutlich über den historischen Durchschnittswerten liegt (5-Jahresdurchschnitt: 72%). Absolut betrachtet liegen die Gewinne bisher 11% über den zuvor gesenkten Erwartungen, was ebenfalls deutlich über dem 5-Jahresdurchschnitt von +4.7% liegt. Insbesondere Sektoren wie Gesundheit und Technologie (die auch zu unserem Investitionsuniversum gehören) haben bisher positiv überrascht, aber alle Sektoren liegen derzeit über den Markterwartungen. Zudem fallen die Ausblicke der Unternehmen für das 2. Halbjahr wieder etwas optimistischer aus. Auch in Europa verläuft die Berichtssaison bislang überraschend positiv. Zum ersten Mal seit 2017 melden europäische Unternehmen ein besseres Wachstum als ihre US-Wettbewerber. Bisher sind die Gewinne des breitgefassten Stoxx 600 im Vorjahresvergleich nur um 14% gesunken. Hauptgrund dürfte die starke Stellung europäischer Unternehmen auf dem asiatischen Markt sein, wo die Erholung früher als im Rest der Welt einsetzte. Insgesamt scheinen die Konjunkturprogramme der einzelnen Staaten in Verbindung mit der freizügigen Geldpolitik der Notenbanken ihre Wirkung bisher nicht zu verfehlen. Inwieweit daraus ein tragfähiges wirtschaftliches Fundament entsteht, insbesondere nach Auslaufen der stützenden ökonomischen Maßnahmen, wird sich zeigen müssen. Wir gehen aktuell davon aus, dass das 2. Halbjahr zunächst weiter volatil bleiben wird. Zu groß sind die Unsicherheitsfaktoren hinsichtlich des weiteren Pandemieverlaufes oder der neuerlichen Spannungen zwischen den USA und China. Daher werden wir auch in den nächsten Wochen unsere grundsätzlich optimistische Haltung und Ausrichtung weiter mit einem gesunden Maß an Vorsicht und Umsicht kombinieren und dieses in den Portfolios entsprechend umsetzen.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Offensiv:

Aktuell sind wir mit 66 % in Aktienfonds investiert. Die freie Liquidität beläuft sich derzeit auf 30 %. Eine kleine Position Rentenpapiere ist mit 4 % vertreten. Im Monat Juli wies die Strategie eine Rendite nach Kosten in Höhe von +2,31 % aus. Im laufenden Jahr beträgt die Rendite bis dato -1,02 % nach Kosten. Die Schwankungsbreite beträgt 11,03 %. Das Anlageportfolio konnte damit weiter seine positive Entwicklung fortsetzen und die Verluste, bedingt durch die erheblichen Verwerfungen an den Börsen seit Ausbruch der Corona-Pandemie, nahezu vollständig ausgleichen. Wir hatten frühzeitig auf den Bereich Gesundheitswesen gesetzt und entsprechende Investitionen getätigt. Das gleiche gilt für die Bereiche Mobilität, Alternative Energien sowie Digitalisierung. Die hohen Zuwachsraten in den einzelnen Positionen konnten somit signifikant zum positiven Portfolioverlauf der letzten Monate beitragen. Wir haben auch im Juli unsere Strategie der kleinen Investitionsschritte weiter fortgesetzt und die Aktienquote um 2 % erhöht. Die komfortable Liquiditätsquote eröffnet dabei ein hohes Maß an Flexibilität, welches wir weiter nutzen werden.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Ausgewogen:

Die ausgewogene Nachhaltigkeitsstrategie wies im Monat Juli ein Plus von 0,97 % nach Kosten aus. Damit beläuft sich das aktuelle Jahresergebnis bis dato auf -0,93 % nach Kosten. Wir sind derzeit 37 % in Aktien und 49 % in Rentenfonds investiert. Die Liquidität beläuft sich aktuell auf 14 %. Die Schwankungsbreite beträgt derzeit nahezu unverändert 7,23 %. Das Anlageportfolio konnte damit weiter seine positive Entwicklung fortsetzen und die Verluste, bedingt durch die erheblichen Verwerfungen an den Börsen seit Ausbruch der Corona-Pandemie, nahezu vollständig ausgleichen. Im Rentensektor liegt der Schwerpunkt auf in Euro lautende Anleihen. Diese bilden mehr als die Hälfte der Rentenpositionen ab. Zweite Schwerpunktwährung ist der US-Dollar. Schwellenländer sind seit längerem bereits ein Investitionsziel von uns. Entsprechend sind wir auch hier in deren Landeswährungen investiert. Im Aktiensegment bilden die USA mit rund einem Drittel der Investments die größte Zielregion ab. Das Gesundheitswesen sowie umweltfreundliche Technologien zur Energiegewinnung bilden dabei den Anlageschwerpunkt.

Strategieentwicklung – Nachhaltigkeitsstrategie Defensiv:

Die defensive Nachhaltigkeitsstrategie verzeichnete im Monat August ein Plus von 0,77 % nach Kosten. Im Jahresverlauf ergibt sich eine Rendite bis dato von -2,41 % nach Kosten. Die Schwankungsbreite beträgt nahezu unverändert 5,40 %. Die Allokation setzt sich zusammen aus einer Aktienquote von 25 % und einer Rentenquote von 75 %. Das Anlageportfolio konnte damit weiter seine positive Entwicklung fortsetzen und die Verluste, bedingt durch die erheblichen Verwerfungen an den Börsen seit Ausbruch der Corona-Pandemie, weiter verringern. Im Rentensektor liegt der Schwerpunkt auf in Euro lautende Anleihen. Diese bilden mehr als die Hälfte der Rentenpositionen ab. Zweite Schwerpunktwährung ist der US-Dollar. Schwellenländer sind seit längerem bereits ein Investitionsziel von uns. Entsprechend sind wir auch hier in deren Landeswährungen investiert. Im Aktiensegment bilden die USA die größte Zielregion ab. Das Gesundheitswesen sowie umweltfreundliche Technologien zur Energiegewinnung bilden dabei den Anlageschwerpunkt.

Nachhaltigkeit:

BMW Group entwickelt nachhaltigen Wertstoffkreislauf für Batteriezellen
Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle beim Ausbau der Elektromobilität.

Die BMW Group hat sich daher zum Ziel gesetzt, einen geschlossenen und nachhaltigen Wertstoffkreislauf für Batteriezellen aufzubauen. Mit einem neuen Pilotwerk zur Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriezellen geht das Unternehmen den nächsten konsequenten Schritt, um den gesamten Wertschöpfungsprozess für Batteriezellen in seiner Tiefe zu durchdringen:
von der Auswahl der Materialien über die Zusammensetzung und das Design der Batteriezelle bis hin zu einer seriennahen Produktion und dem Recycling. Mit dem neuen Pilotwerk geht die BMW Group den nächsten logischen Schritt und baut die Kompetenzen weiter aus. Ziel ist es hierbei, die Batteriezellen in ihrer Leistungsfähigkeit weiter zu entwickeln und die Produzierbarkeit in der Großserienproduktion nachzuweisen. Bereits 2021 soll ein Viertel der in Europa verkauften Fahrzeuge der BMW Group einen elektrischen Antrieb haben, 2025 ein Drittel und 2030 die Hälfte.

Um einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu erreichen ist es notwendig, die gesamthafte Ökobilanz aller Komponenten eines Fahrzeugs zu verbessern und dabei auch die Partner mit einzubeziehen. Das gilt gerade für die energieintensive Herstellung der Batteriezellen für Elektrofahrzeuge. Bei einem vollelektrischen Fahrzeug entfallen bis zu 40 Prozent der CO2-Emissionen allein auf die Herstellung der Batteriezellen.
Für die Entwicklung einer innovativen und nachhaltigen Batteriezelltechnologie arbeitet die BMW Group im Rahmen eines gemeinsamen Technologiekonsortiums mit dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt sowie dem belgischen Entwickler von Batteriematerialien Umicore zusammen. Die Zusammenarbeit befasst sich mit dem Aufbau einer kompletten, nachhaltigen Wertschöpfungskette für Batteriezellen in Europa und erstreckt sich von der Entwicklung über deren Fertigung bis zum Recycling. Northvolt wird hierfür ab 2024 Batteriezellen in der derzeit im Bau befindlichen Northvolt Gigafactory im nordschwedischen Skellefteå fertigen. Die benötigte Energie für die Herstellung der Batteriezellen wird Northvolt regional in Nordschweden zu 100 Prozent aus Wind- und Wasserkraft gewinnen.

Umicore wird zur Entwicklung einer nachhaltigen Batteriezelle in Europa beitragen. Schon bei der Entwicklung der Batteriezellen wird dabei konsequent auf ein recycelbares Zelldesign geachtet. Das Recycling von Batteriekomponenten am Ende ihres Lebenszyklus spielt eine entscheidende Rolle, um bei stark steigender Nachfrage nach Batteriezellen den Wertstoffkreislauf über eine umfassende Wiederverwertung der Rohstoffe bestmöglich zu schließen.
Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit hat die BMW Group bereits jetzt mit seinen Zellherstellern vertraglich vereinbart, dass sie bei der Produktion der fünften Generation von Batteriezellen nur noch Grünstrom verwenden.
Bei steigendem Volumen wird der Einsatz von Grünstrom dafür sorgen, innerhalb der nächsten zehn Jahre rund zehn Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Zum Vergleich: Das ist etwa die Menge an CO2, die eine Millionenstadt wie München pro Jahr emittiert.
Quelle: BMW GROUP 2020


Die aktuellen Fact Sheets zu den Vermögensverwaltungsstrategien finden Sie unter:
https://www.mehrwert-finanzen.de/die-nachhaltige-vermoegensverwaltung/

Ihr MehrWert Assetmanagement

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Bericht 2. Quartal 2020 – MehrWert Nachhaltig Ausgewogen

Daten:

Die Vermögensverwaltungsstrategie „Mehrwert Nachhaltig Ausgewogen“ verzeichnete im zweiten Quartal dieses Jahres einen Wertzuwachs (nach Kosten) von 7,09 %. Die maximale Aktienquote von 50 % wurde über das gesamte Quartal nicht vollständig ausgeschöpft. Aktuell beträgt der Aktienanteil im Portfolio 36 %, der Rentenanteil 50 % und der Anteil liquider Mittel 14 %.

Rückblick:

Das erste Quartal dieses Jahres war geprägt von erheblichen Verwerfungen an den internatio-nalen Kapitalmärkten in Folge der Corona-Krise. Die Voraussetzungen für ein ansprechendes zweites Quartal waren daher denkbar schlecht. Die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer war auf ein historisches Tief gesunken. Wie so oft kam es dann aber ganz anders als erwartet. Die Börsen zeigten im Verlauf der letzten Monate eine beeindruckende Entwicklung und Stärke, trotz aller Hiobsbotschaften aus Politik und Wirtschaft. Die wichtigen Notenbanken führten schnell und zielgerichtet konzertierte Aktionen zur Stützung der Finanzmärkte durch. Selten sah man in der Vergangenheit ein derart abgestimmtes Verhalten. Flankiert wurden diese geld-politischen Maßnahmen von gewaltigen Finanzhilfen und Konjunkturprogrammen der Indust-riestaaten. Dies führte zu einer Stabilisierung der Märkte und im weiteren Zeitverlauf sogar zu positiven Entwicklungen. Wir sind mit ausreichend Liquidität innerhalb der Strategie in das zweite Quartal gestartet. Dieser Umstand hat es möglich gemacht sukzessive Aktienpositionen aufzubauen. Der Aufbau neuer Positionen sowie der Nachkauf in bestehende Positionen wur-den dabei parallel durchgeführt. Einen Schwerpunkt des Portfolios bildeten dabei unsere the-matischen Aktienanlagen in nachhaltige Spezialinvestments und Gesundheit bzw. Staatsanlei-hen im Rentenbereich. Die Strategie Mehrwert Ausgewogen konnte im Betrachtungszeitraum besser abschneiden als der entsprechende Vergleichsindex.

Ausblick:

Die Notenbanken sorgen auch weiterhin für gewaltige Liquiditätsschübe. Aber auch abseits der Notenbanken drängt frisches Geld ins Finanzsystem: Die US-Regierung plant ein weiteres Inf-rastrukturprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft. Volumen: 1 Billion $! Das überreichlich vorhandene Zentralbankgeld verschleiert nach unserer Einschätzung aktuell die Sicht auf die durchaus vorhandenen, kurzfristigen Risiken. Das trifft natürlich insbesondere auf den Aktien-markt zu. Angesichts der weiterhin hohen konjunkturellen Risiken liegt die Befürchtung einer Übertreibung der Aktienmärkte durchaus nahe. Insofern wäre eine Konsolidierung wünschens-wert. Eine Erholung der Wirtschaft wird kommen, aber nicht kurzfristig. Die nächsten Quartale bleiben daher ruppig. Die aufgelegten Konjunkturprogramme dürften ihre volle Wirkung frühes-tens ab nächstem Jahr entfalten. Korrekturen an den Börsen sind nach unserer Einschätzung willkommene Gelegenheiten, um Positionen weiter auszubauen. Daher werden wir unsere bis-her erfolgreiche Vorgehensweise auch in den kommenden Monaten mit ruhiger Hand fortfüh-ren. Eile ist nicht geboten!
Wichtiger Hinweis: Der vorliegende Bericht wurde von der BfV Bank für Vermögen AG auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Informatio-nen erstellt. Hinsichtlich der von Dritten hinzugezogenen Informationen und Quellen hat die BfV Bank für Vermögen AG nur eine Auswahl getroffen. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der von Dritten erhaltenen bzw. hinzugezogenen Informationen, Quellen und Analyseergebnissen übernimmt die BfV Bank für Vermögen AG keine Haftung. Die Darstellung erfolgt insoweit aus rein informatorischen Zwecken. Alle Aussagen in dem Bericht können sich jederzeit unangekündigt ändern. Die BfV Bank für Vermögen AG trifft insoweit keine Verpflichtung, den Bericht zu aktualisieren. Die in dem Bericht enthaltenen Informationen sind daher weder als Angebot zur Anschaffung oder zur Veräußerung von Investmentanteilen oder anderen Finanzinstrumenten oder zur Vermittlung solcher Geschäfte oder anderer wert-papierbezogener Dienstleistungen zu verstehen. Der Bericht stellt insbesondere auch keine Anlageberatung dar. Die Angaben in dem Bericht ersetzen nicht eine individuelle, anleger- und anlagegerechte Beratung.

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Bericht 2. Quartal 2020 – MehrWert Nachhaltig Offensiv

Daten:

Die Vermögensverwaltungsstrategie „Mehrwert Nachhaltig Offensiv“ verzeichnete im zweiten Quartal dieses Jahres einen Wertzuwachs (nach Kosten) von 10,93 %. Die maximale Aktien-quote von 100 % wurde über das gesamte Quartal nicht vollständig ausgeschöpft. Aktuell be-trägt der Aktienanteil im Portfolio 64 %, der Rentenanteil 4 % und der Anteil liquider Mittel 32 %.

Rückblick:

Das erste Quartal dieses Jahres war geprägt von erheblichen Verwerfungen an den internatio-nalen Kapitalmärkten in Folge der Corona-Krise. Die Voraussetzungen für ein ansprechendes zweites Quartal waren daher denkbar schlecht. Die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer war auf ein historisches Tief gesunken. Wie so oft kam es dann aber ganz anders als erwartet. Die Börsen zeigten im Verlauf der letzten Monate eine beeindruckende Entwicklung und Stärke, trotz aller Hiobsbotschaften aus Politik und Wirtschaft. Die wichtigen Notenbanken führten schnell und zielgerichtet konzertierte Aktionen zur Stützung der Finanzmärkte durch. Selten sah man in der Vergangenheit ein derart abgestimmtes Verhalten. Flankiert wurden diese geld-politischen Maßnahmen von gewaltigen Finanzhilfen und Konjunkturprogrammen der Indust-riestaaten. Dies führte zu einer Stabilisierung der Märkte und im weiteren Zeitverlauf sogar zu positiven Entwicklungen. Wir sind mit ausreichend Liquidität innerhalb der Strategie in das zweite Quartal gestartet. Dieser Umstand hat es möglich gemacht sukzessive Aktienpositionen aufzubauen. Der Aufbau neuer Positionen sowie der Nachkauf in bestehende Positionen wur-den dabei parallel durchgeführt. Einen Schwerpunkt des Portfolios bildeten dabei unsere the-matischen Anlagen in nachhaltige Spezialinvestments wie Klimawandel, Wasser, Mobilität oder der Bereich Gesundheit. Die Strategie Mehrwert Offensiv konnte im Betrachtungszeitraum bes-ser abschneiden als der entsprechende Vergleichsindex.

Ausblick:

Die Notenbanken sorgen auch weiterhin für gewaltige Liquiditätsschübe. Aber auch abseits der Notenbanken drängt frisches Geld ins Finanzsystem: Die US-Regierung plant ein weiteres Inf-rastrukturprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft. Volumen: 1 Billion $! Das überreichlich vorhandene Zentralbankgeld verschleiert nach unserer Einschätzung aktuell die Sicht auf die durchaus vorhandenen, kurzfristigen Risiken. Das trifft natürlich insbesondere auf den Aktien-markt zu. Angesichts der weiterhin hohen konjunkturellen Risiken liegt die Befürchtung einer Übertreibung der Aktienmärkte durchaus nahe. Insofern wäre eine Konsolidierung wünschens-wert. Eine Erholung der Wirtschaft wird kommen, aber nicht kurzfristig. Die nächsten Quartale bleiben daher ruppig. Die aufgelegten Konjunkturprogramme dürften ihre volle Wirkung frühes-tens ab nächstem Jahr entfalten. Korrekturen an den Börsen sind nach unserer Einschätzung willkommene Gelegenheiten, um Positionen weiter auszubauen. Daher werden wir unsere bis-her erfolgreiche Vorgehensweise auch in den kommenden Monaten mit ruhiger Hand fortführen. Eile ist nicht geboten!

Wichtiger Hinweis: Der vorliegende Bericht wurde von der BfV Bank für Vermögen AG auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Informatio-nen erstellt. Hinsichtlich der von Dritten hinzugezogenen Informationen und Quellen hat die BfV Bank für Vermögen AG nur eine Auswahl getroffen. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der von Dritten erhaltenen bzw. hinzugezogenen Informationen, Quellen und Analyseergebnissen übernimmt die BfV Bank für Vermögen AG keine Haftung. Die Darstellung erfolgt insoweit aus rein informatorischen Zwecken. Alle Aussagen in dem Bericht können sich jederzeit unangekündigt ändern. Die BfV Bank für Vermögen AG trifft insoweit keine Verpflichtung, den Bericht zu aktualisieren. Die in dem Bericht enthaltenen Informationen sind daher weder als Angebot zur Anschaffung oder zur Veräußerung von Investmentanteilen oder anderen Finanzinstrumenten oder zur Vermittlung solcher Geschäfte oder anderer wert-papierbezogener Dienstleistungen zu verstehen. Der Bericht stellt insbesondere auch keine Anlageberatung dar. Die Angaben in dem Bericht ersetzen nicht eine individuelle, anleger- und anlagegerechte Beratung.

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